Geschichte zu Weidenhausen
Unser Dorf tritt 1336 als "Widinhusin juxta Gladinbach" zum ersten mal ins Licht der Geschichte.

Erste Angaben über die Größe des Dorfes liegen uns aus dem Jahre 1400 vor.
Nach dem Schatzungsregister bestand es aus 18 Häusern bzw. Haushälten.
Der Ort erweiterte sich erheblich als die Bewohner von Seibertshausen sich in Weidenhausen ansiedelten. Seibertshausen ist eine südwestlich vom Dorf in der Gemarkung Weidenhausen gelegene Wüstung, die offensichtlich in der zweiten Hälfte des 14.Jahrhunderts von ihren Bewohnern aufgegeben war.

1348/50 Die Pest entvölkert Seibertshausen

1648 das Amt Blankenstein steht unter der Herrschaft der Landgrafen zu Hessen-Darmstadt. Infolge der geografischen Lage bürgert sich die Bezeichnung "Hinterland" für Weidenhausen ein.
Das Dorf besteht nun aus 43 Höfen und 68 Erwachsenen Einwohnern. Ende des Siebenjährigen Krieges sind es 66 Gehöfte.

1764 Weidenhausen bekommt eine Schule

1796 Koalitionskrieg

1813 Russische Truppen rücken als Verbündete in unser Dorf

1832 Vom Amt Blankenstein zum Landkreis Marburg-Biedenkopf

1837 Gründung der Justus Hütte (heute Oranierwerk)

1894 Weidenhausen bekommt eine Eisenbahnstrecke

1913 Weidenhausen bekommt elektrisches Licht

1914 Der erste Weltkrieg bricht aus. Die Bilanz lautet für Weidenhausen: 192 Männern kamen 1947 nicht zurück

1921 Ein Arzt und Wasser für Weidenhausen

1931 Bau des Sportplatzes

1944 Großbrand in Weidenhausen

1948 Ausbau des Dorfes

1954 Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses und Heimatfest

1962 Einweihung der Evangelischen Kirche

1974 Weidenhausen wird Stadtteil von Gladenbach

1986 Weidenhausen feiert 650 jähriges Jubiläum

Für die Zeit bis 2002 wird noch recherchiert!

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